Krapfensonntag am Brunnbauerhof

Sonntag, 13. Juli 2022 - 13:00 bis  17:00 Uhr

Die bei Veranstaltungen im Innviertler Freilichtmuseum Brunnbauerhof mitunter am häufigsten gestellte Frage „Gibt’s heute Krapfen?“ erübrigt sich wohl, wenn das denkmalgeschützte Ensemble in Andorf am Nachmittag des 3. Juli 2022 zum „Krapfensonntag“ am Brunnbauerhof lädt (13 bis 17 Uhr). Neben weiteren kulinarischen Köstlichkeiten wie etwa Schmalzbroten wird zudem ein kleiner Handwerksmarkt sowie Volksmusik geboten. Und natürlich steht das Museum – wie jeden Sonntag von Mai bis Oktober – zur Besichtigung offen! Eintritt: Freiwillige Spende. Und eines sei noch verraten: Es wird im Lauf der heurigen Veranstaltungssaison am Brunnbauerhof noch weitere Krapfensonntage geben: So. 24. Juli und So. 2. Oktober 2022. Wir freuen uns auf euren/Ihren Besuch!



Wir bitten um Beachtung der aktuellen Covid19-Regeln für den Besuch im Museum:

ACHTUNG:

Das Museum hat am Muttertag (8. Mai 2022) geschlossen!

 

Wir bitten um Verständnis!

Hinweis für Ihren Besuch am Brunnbauerhof



Die jeweils gültigen Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie finden Sie unter:

Corona-Schutzmaßnahmen für Museen - Aktuelle Informationen - Aktuelles - Infos für Museen - Verbund Oberösterreichischer Museen (ooemuseen.at)

Wir bitten um Beachtung!


BTV-Beitrag zum Tag des Denkmals am 24.9.2017

Hier ansehen!

Herzlichen Dank an das Team von BTV!


Innviertler Freilichtmuseum Brunnbauerhof

Ein typischer Innviertler Vierseithof

Traktor, Mähdrescher oder Melkmaschine - heute nicht mehr wegzudenkende Arbeitsgeräte in der modernen Landwirtschaft. Sie erledigen in wenigen Stunden das, wozu früher mehrere Personen oftmals über Tage beschäftigt waren. Dieser einscheidende Wandel liegt allerdings noch nicht allzu lange zurück. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurden Traktoren und Co. Teil unseres Alltagsbildes. Zuvor mussten alle Arbeiten, die auf einem Bauerhof im Laufe des Jahres anfielen, mühevoll von Hand verrichtet werden. Pferde waren den Bauersleuten dabei eine äußerst wertvolle Hilfe. Allerdings war man auch auf die Hilfe von Knechten und Mägden angewiesen, die - heute kaum mehr vorstellbar - zusammen mit der Bauernfamilie auf dem Hof lebten und arbeiteten.

Einen wunderbaren Einblick in diese vergangene Zeit gewährt der Brunnbauerhof in Andorf, dessen ältester Gebäudeteil vor über 200 Jahren erbaut und der im Jahr 1995 zum 1. Innviertler Freilichtmuseum wurde. Die großteils originale Einrichtung aus dem Beginn des vorigen Jahrhunderts vermittelt dem Besucher anschaulich, wie die Hofbewohner damals gelebt und gearbeitet haben. Da vor Beginn der Mechanisierung der Großteil der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig war, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, hier der Lebenskultur der eigenen Ahnen zu begegnen.

Das Museumsteam ist außerdem bemüht, den denkmalgeschützten Hof das ganze Jahr über durch zahlreiche Veranstaltungen, die stets eine einzigartige Symbiose mit dem einmaligen Ambiente des Hofes bilden, mit Leben zu erfüllen. Kulturelle Institutionen sind ebenfalls herzlich eingeladen, den Hof mit Eigenveranstaltungen zu beleben (Konzerte, Lesungen, Ausstellungen,...)

Geschichte erleben!